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HYPERSENSITIVITÄT | HOCHSENSIBILITÄT

"Fortschreitende Evolution führt zu fortschreitender Komplexität von grobstofflicher Form, die mit einem Fortschreiten des Grads an Bewusstsein und mit entsprechend immer feinstofflicher werdenden Energien korreliert." (Ken Wilber)

Mit fortschreitender Evolution wird der Mensch zunehmend sensitiver und empfänglicher für subtile Energien und Einflüsse. Gleichzeitig wird unsere Welt immer hektischer, schneller und lauter. Wir werden von Reizen regelrecht überflutet und je nach Dünnhäutigkeit und Sensibilität fühlen wir uns ihnen oft schutzlos ausgeliefert.

Die "Antennen" eines hochsensitiven Menschen sind äusserst empfindlich. Wie ein Seismograph registriert er die feinsten Strömungen und hat dementsprechend meist eine sehr tiefdringende, differenzierte Wahrnehmung - sowohl der Aussenwelt als auch seiner eigenen intrapsychischen Sphäre.
Da er weniger Informationen herausfiltert, reagiert er um einiges empfindsamer als der nichthochsensitive Mensch: beispielsweise auf Geräusche, Gerüche, optische Eindrücke, Nahrungsmittel, Medikamente, aber auch auf feine Nuancen in zwischenmenschlichen Beziehungen und auf energetische Strömungen jeglicher Art.

Die reduzierte Abgrenzungsfähigkeit gegen den immensen Informationsfluss führt leicht zu einer Überaktivierung des Nervensystems und der/die Betroffene reagiert darauf oft instinktiv mit Rückzug, Verschlossenheit und mentalem Kontrollverhalten. Bei vielen seiner Mitmenschen stösst er dabei auf Unverständnis, was die Isolation unter Umständen noch verstärkt.

Immer steckt hinter der Hypersensitivität ein grosses Potential, welches es zu entdecken, zu fördern und ins Leben einzubringen gilt. Intuition, Einfühlungsvermögen, ein hoher Grad an Bewusstheit mit starker Fähigkeit zur Selbstreflexion und vernetztem Denken zeichnen den hochsensitiven Menschen aus.

Eine integrale Therapie bietet viele Möglichkeiten, hochsensitiven Menschen hilfreich zu begegnen, ihr ganzes System zu stärken und ihr Potential zu fördern.

Polarity, Craniosacraltherapie und Traumaarbeit sind wirkungsvolle Methoden zur Beruhigung des überaktivierten Nervensystems und zur Stärkung der physischen und psychischen Widerstandskräfte gegenüber äusseren Einflüssen.

Die Gesprächstherapie fördert die eigene Wertschätzung und die Versöhnung mit der individuellen Eigenart. Sie bringt den Menschen in bewusste Verbindung mit seinem innewohnenden Potential.

Über gezielte Techniken und Übungen kann der/die Betroffene lernen, sich zu schützen, zu erden und zu zentrieren. Er lernt, trotz vieler Reize von aussen, innerlich ruhig und "bei sich" zu bleiben.